„Geht raus, werdet glücklich – macht uns glücklich!“

Mit diesen Worten verabschiedete Schulelternsprecher  Markus Szafranski die beiden Abschlussklassen der St. Stephanus-Realschule plus in Nachtsheim, die am 9. Juli ihre hart erarbeiteten Zeugnisse entgegennehmen durften. Alle Redner an diesem Tag, seien es Schulleiter Ralf Heuft, Verbandsgemeindebürgermeister Alfred Schomisch oder Pastor Alois Dreser, der extra für einen kirchlichen Segensspruch in die große Turnhalle der Schule gekommen war, erinnerten an die belastende und anspruchsvolle Corona-Schulzeit der letzen 15 Monate, die von abwechselnden Lockdown-, Wechselunterrichts- und Vollpräsenzphasen mit Maskenpflicht und strenger Hygieneordnung geprägt waren. Unter diesen Umständen respektable Leistungen zu erzielen, war nicht einfach und sollte keinesfalls als „Corona-Abschluss“ diffamiert werden.

Und es konnten auch allen Widrigkeiten zum Trotz wieder gute Zeugnisse ausgegeben werden: Benedikt Ungefug und Lea Knechtges erhielten für das jeweils beste Zeugnis ihres Bildungsgangs den Preis des Fördervereins.

Der Preis des Bildungsministeriums für vorbildliches Sozialverhalten ging – erweitert durch eine Stiftung der schuleigenen Schülerfirma „Stiftebox“ – an Lana Tawfeeg, Tabea Breicha und Alexander Blackford.

In ihren Abschlussreden erinnerten Tabea Breicha und Lana Tawfeeg an die gemeinsamen Jahre und dankten Eltern, Lehrern und Mitschülern für die Mühe und Geduld, die alle Seiten im Umgang miteinander aufbringen mussten. „Die guten Erinnerungen werden bleiben, auch wenn wir jetzt getrennte Wege gehen“, darin waren sich beide Rednerinnen einig.

Besonders gewürdigt wurden die Klassenlehrer Roman Gasko, André Müller und Sandra Schmitt, die sich auch bei der Vorbereitung des Unterhaltungsteils der Feier noch einmal richtig ins Zeug gelegt hatten.

Unter dem Motto „Wir – einfach unverbesserlich“ tanzten sich sechs Minions in die Herzen der Zuschauer, die anschließend bei lustigen Spielen und dem „Lehrer-Schlussverkauf“ viel zu lachen hatten. Das Programm wurde humorig von Tabea Breicha und Vincent Lugoya präsentiert, die zum Abschluss alle Absolventen für das obligatorische Foto auf die Bühne baten. Es war wieder eine gelungene Feier, an die man sich gern erinnern wird.

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